Nach dem Einchecken in unserem Hotel sahen wir mit Freude, dass unser dagelassenes Gepaeck immer noch da war. Juhuuuu, und zu unserem Glueck hatten sie fuer uns auch noch ein Zimmer zum gleichen Preis frei. Nach dem auspacken fuhren wir mit dem TukTuk ins grosse Einkaufszenter „MBK“ und ich verspeiste zum Fruehstueck (Morgens um 10.00 Uhr) ein superleckeres „Mic Mac Menu“. Hmmmmm, das war ja herrlich. Markus bestellte lieber was Einheimisches und kaufte fuer nur 20 Bath (70 Rappen) ein Reis-Fleischgericht. Als er die Schachtel oeffnete und das Fleisch probierte, sah ich auf seinen Teller und fand, dass es ziemlich komisch aussah. Ich fragte ihn deshalb, ob er eigentlich wisse was fuer Fleisch er denn da esse? Ich fand naemlich, dass es eher wie Innereien aussah als Beef oder Chicken. Uj ja, da merkte er auch schnell, dass das wirklich was undefinierbares war. Haaa, seht ihr! Da bleibe ich doch lieber bei meinem geliebten Mc Donnalds. Smile… Nach 3h shoppen schmertzten unsere Fuesse und wir hatten keinen Bock mehr auf shoppen und nahmen deshalb jeder ein Mopedtaxi (zur Rash-Hour Zeit das einzig Richtige) wo uns zurueck an die ‘Khoasan Rd.’ brachte. Hier trafen wir doch tatsaechlich die „Buendner Weltenbummler“ (aus Kueblis) wo wir ja auf ‘Rai Le Beach’ kennenlernten. Als es langsam eindunkelte verabschiedeten wir uns von ihnen und liefen zum Hotel zurueck und merkten langsam, dass wir von dem ueberaus langen und anstrengenden Tag ziemlich fertig waren. Aber heute Abend wollten wir unbedingt noch in die „Skybar Sirocco“ auf einen Drink vorbei. Nach einer kalten Dusche waren wir wieder fit und stylten uns (mit den besten Backpacker-Klammotten) auf und fuhren mit dem TukTuk zu den „State Towers“. Ujjj, wir kamen uns dann ziemlich doof vor, als alles so aufgemotzte, teure Wagen vor dem luxurioesen Hotel anhielt und hochelegante Leute ausstiegen und wir nur mit unserem TukTuk vorfuhren. Haaaa! Aber fuer Aufsehen haben wir so schon mal gesorgt. Der Hotellift brachte uns dann zum 64. Stock hoch und wir wurden direkt von einer Platzanweiserin in Empfang genommen, welche uns in die Outside-Lounge fuehrte. Dort bestellten wir einen ziemlich teuren Drink und geniessten die atemberaubende Athmosphaere und den gewaltigen Ausblick in der Nacht auf ‘Bangkok’. Als wir dann aufbrechen wollten, sahen wir durch eine andere Glasfront, dass dort ja nochmals eine Bar war. Als wir naemlich ankamen versperrten sie uns leider den Weg dorthin, aber diesmal oeffneten wir selber die Tuer und merkten schnell, dass diese ja die richtige „Sirocco Bar“ war. Eine gewaltige Freiluftbar, anscheinend die hoechste der Welt. Hammermaessig, wirklich! Eine Jazzband spielte noch live Musik, vornehme Leute nahmen an den Tischen ihr Dinner zu sich und auf der Freiluftbar, welche staendig die Farbe wechselte, standen jende rum und geniessten den gewaltigen Ausblick mit einem Cocktail in der Hand. Schade echt, dass die uns nicht direkt hierhin gefuehrt hatten, denn jetzt war unser Geld alle und wir konnten nur noch ein paar Fotos schiessen und die Stimmung so geniessen. Todmuede und gluecklich von dem schoenen, romantischen Abend schliefen wir tief und fest ein.
